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Wenn sich die Erben schleichen

Emilia, Herzogin von Schwaben und Hausen, lebt zusammen mit ihrem Diener Quirin in ihrem Schloss. Als Hilfe beschäftigen die beiden Dienstmädchen Lara. Die drei leben in ihrer eigenen, kleinen Welt. Diese wird bedroht durch die immer stärker steigenden Energiekosten. Emilia kann das Schloss nicht mehr halten, wenn es so weiter geht.

In dieser Situation ist Emilia nicht zuletzt, weil sie zu ihrer Verwandtschaft immer sehr freigiebig war. Doch jetzt sind die Kassen leer. Muss Lara entlassen werden? Muss Emilia mit Quirin irgendwo in Miete gehen? Was wird dann aus ihren 'Freunden", den Geistern im Schloß und ihrem Lehrer Monsieur Hui?

Quirin will nicht zulassen, dass ihre kleine Welt zerstört wird und schmiedet einen Plan, wie man sich einen Teil des Geldes von der Verwandtschaft zurückholen kann. Um diesen Plan umzusetzen, wird Lara in das Geheimnis von Emilia und Quirin eingeweiht. Die beiden brennen nämlich einen Schnaps, mit dem sie die Geister sehen können, sobald es Nacht ist. Vermutlich liegt das daran, dass das Obst für den Schnaps aus dem Schlossgarten stammt, wo die Vorfahren von Emilia begraben sind.

Die Drei planen, Emilias Verwandtschaft zu benachrichtigen, dass Emilia verstorben ist und nun das Erbe aufgeteilt werden soll. Dies soll mittels eines Wettstreits passieren. Erben wird nur derjenige, der einerseits das "Startgeld" bezahlt und eine Nacht im Schloss verbringt.

Nun geht es darum, den Verwandten den Schnaps einzuflösen, dann können die Schlossgeister den Rest erledigen. Der Plan gelingt und so haben die Drei genug Geld, um das Schloss zu renovieren und touristisch zu nutzen.
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